2. Vortrag und Buchvorstellung "Die Schifffahrt auf der oberen Saale und Unstrut früher und heute"

2. Vortrag und Buchvorstellung 'Die Schifffahrt auf der oberen Saale und Unstrut früher und heute'

Zur 2. Lesung in diesem Jahr, am 10.03.2017, präsentierte der Autor Michael Eile sein neuestes Buch "Die Schifffahrt auf der oberen Saale und Unstrut - früher und heute" im Johanniterheim Nebra.

Auf der gut besuchten Lesung erfuhren die Gäste vieles über den Aufstieg und Niedergang der Schifffahrt durch die Jahrhunderte bis in das Jahr 2016. Akribisch wurden Daten über Frachtgüter, Frachtmengen, Schiffer und ihre Boote gesammelt und mit historischen Bildern per Beamer präsentiert. Alte Schleusenbücher deckten dabei sämtliche Schiffer Nebras mit Namen auf.

Was ist geblieben von der Schifffahrt auf der Unstrut? Das Credo des Autors: "Die Schifffahrtstradition auf der Oberen-Saale-Unstrut verdient es fortgesetzt zu werden - besonders im Hinblick auf den Tourismus in unserer Region! Wäre eine Kaffeefahrt auf der Unstrut mit dem Endziel Nebra nicht eine tolle Sache?

So mancher Gast beteiligte sich an einer regen Diskussion und konnte aus seinen Erinnerungen berichten.

Das Weingut Bobbe hielt einige gute Tropfen bereit, die für gutes "Fahrwasser" und interessante Gespräche sorgten.

14.03.2017

© Christine Nitzschker E-Mail

20. OSV-Tourismusforum

20. OSV-Tourismusforum

Rund 800 Gäste kamen am 09. März 2017 zur Vorstellung der ersten Ergebnisse des Sparkassen-Tourismusbarometers Ostdeutschland 2017 in den CityCube in Berlin anlässlich des 20. Tourismusforums des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. Im Mittelpunkt der Präsentationen standen die aktuelle Tourismusentwicklung sowie zukunftsfähige Qualitätsstrategien für den Tourismus in Ostdeutschland.

Auch Nebras Stadtoberhaupt Antje Scheschinski sowie Frau Nitzschker von der Stadtinformation Nebra informierten sich über die Entwicklungsmöglichkeiten auf touristischem Gebiet.

Wir erfuhren, dass die Zahl der Übernachtungen in Sachsen-Anhalt seit 1997 um 46 Prozent stieg. Trotz eines Allzeitrekords von 79,45 Mio. Übernachtungen in ostdeutschen Betrieben im vergangenen Jahr, lag der Marktanteil der fünf ostdeutschen Bundesländer nur bei 17,8 Prozent. Dies war der geringste Wert seit der Jahrtausendwende.

Der TrustScore, der die Bewertungen aus den bedeutenden Online-Portalen zusammenfasst, bescheinigt den ostdeutschen Betrieben eine nach wie vor wachsende Zufriedenheit ihrer Gäste und einen neuen Rekordwert.
Allerdings haben 2016 auch hier die westdeutschen Betriebe die ostdeutschen erstmals überholt, nachdem sie 2015 bereits gleichauf lagen. Das Sparkassen-Tourismusbarometer mahnt, die Warnsignale ernst zu nehmen. 

Eine bevölkerungsrepräsentative Befragung der Deutschen zeigt, dass

  • 97 Prozent der Gäste  mindestens ein Buchungsportal kennen
  • 77 Prozent mindestens eine Qualitätsinitiative
  • 74 Prozent der Gäste vertrauen den offiziellen Siegeln der Qualitätsinitiativen, lediglich 57 Prozent den Bewertungen aus Buchungsportalen.
  • Dennoch buchen nur 62 Prozent Unterkünfte mit Klassifizierungen, aber 69 Prozent Unterkünfte mit guten Bewertungen.

 

Umfassende Bemühungen um Qualität zahlen sich aus, denn:

  • Betriebe in Ostdeutschland, die an Qualitätsinitiativen teilnehmen, erhalten bessere Online-Bewertungen
  • Gäste buchen häufiger ein Hotel mit besserer Bewertung
  • Jeder zweite Gast ist bereit, für eine Unterkunft mit herausragenden Gästebewertungen mehr zu zahlen
  • der Vermietungspreis pro Quadratmeter und Tag steigt mit jedem DTV-Klassifizierungsstern

 

Grund genug für die Betriebe, die eigenen Instrumente für die Qualitätssicherung kritisch zu überdenken und die Aufgaben im Qualitätsmanagement neu zu priorisieren.

14.03.2017

© Christine Nitzschker E-Mail

Einladung an die Gewerbetreibenden Nebras

Einladung an die Gewerbetreibenden Nebras

Einladung

Ich lade alle Gewerbetreibenden aus Nebra, Reinsdorf und Wangen recht herzlich zu einer Diskussionsrunde in den Weinkeller ein.

Datum:       30.03.2017
Uhrzeit:      19.00 Uhr
Themen:     Wo liegen die Probleme der Gewerbetreibenden?                   
                      Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?

Ich freue mich über Ihre rege Teilnahme.

Antje Scheschinski
Bürgermeisterin

 

09.03.2017

© Christine Nitzschker E-Mail

Einladung an die Vereinsvorsitzenden Nebras

Einladung an die Vereinsvorsitzenden Nebras

Einladung

Ich lade alle Vereinsvorsitzenden aus Nebra, Reinsdorf und Wangen recht herzlich zu einer Diskussionsrunde in den Weinkeller ein.

Datum:       19.04.2017
Uhrzeit:      19.00 Uhr
Themen:     Wo liegen die Probleme der Vereine?                   
                     Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?

Ich freue mich über Ihre rege Teilnahme.

Antje Scheschinski
Bürgermeisterin

08.03.2017

© Christine Nitzschker E-Mail

Ein Boot ganz aus Glas

Ein Boot ganz aus Glas

Die gläserne Arche, die bis Ende Februar am Hotel und Restaurant „Waldschlösschen Wangen“ vor Anker geht, gibt den direkten Blick auf die Arche Nebra frei und stimmt Gäste auf den Besuch der Dauerausstellung und des Planetariums ein.

Die rund fünf Meter große Arche wurde von den Glaskünstlern Ronald Fischer, Stefan Stangl, Jo Joachimsthaler und Alexander Wallner zum Leben erweckt. Die Holzkünstler Christian Schmidt und Sergiy Dyschlevyy fertigten die Hand aus Eiche, welche die gläserne Arche hält.

Über dieses besondere Kunst- und Kommunikationsobjekt sollen die Zerbrechlichkeit der Natur ausgedrückt und die Menschen an ihren Schutzauftrag erinnert werden.

Bis 2019 reist die Glasarche 3 in 20 ausgewählte Stationen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen und wird abschließend in Zeitz fest vor Anker gehen.

15.02.2017

© Christine Nitzschker E-Mail

Neue Brücke in Nebra

Neue Brücke in Nebra

Am Montag, den 18.07.2016 begannen an der Bundesstraße (B) 250 in Nebra die Arbeiten zum Bau der neuen Brücke über die Unstrut. „Damit wird ein bedeutendes Vorhaben in der Region realisiert“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel. Der Bund investiere mehr als 3,3 Millionen Euro in das Bauwerk.

Die neue Brücke  (Flutbrücke und Brücke über die Unstrut) wird gut 20 Meter südlich neben dem alten Bauwerk errichtet. Im Zuge der Arbeiten werden auch die Anschlussbereiche der Landesstraße 212 und der Bahnhofstraße neu ausgebaut. Die Stadt Nebra  beteiligt sich an den entstehenden Kosten mit rund 50.000 Euro und der AZV Unstrut-Finne mit rund 120.000 Euro für beispielsweise neue Straßenbeleuchtung, Leitungsumverlegungen etc.

Die Verkehrsfreigabe der neuen, insgesamt knapp 140 Meter langen Brücke ist für Mitte September des nächsten Jahres geplant. Solange wird der Verkehr unverändert über das alte Bauwerk geführt. Zu Einschränkungen kommt es erst dann, wenn die Anbindung des Ersatzneubaus an das Straßennetz erfolgt.


Technische Daten der neuen Brücke:

Konstruktionsart: Unstrutfeld als Einfeldrahmen mit Rahmenriegel aus Stahlverbundfertigteilen und Tiefgründung; Flutöffnungen als Halbrahmen (semiintegral) mit Überbau als Stahlbetonplatte und Tiefgründung
Stützweite Unstrutfeld: 41,80 Meter
Stützweiten Flutöffnungen: 10,55 Meter + 5 x 14,75 Meter +10,55 Meter (94,85 m)
Gesamtstützweite: 138 Meter
Breite zwischen den Geländern: 12 Meter
Fahrbahnbreite: 7 Meter
Brückenfläche: rd. 1.660 Quadratmeter


Auf Wunsch vieler Nebraer veröffentlichen wir einen Längsschnitt der zukünftigen Brücke Nebras über die Unstrut.

 

18.07.2016

© Christine Nitzschker E-Mail